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EN 12600 und EN 356: Sicherheitsprüfungen für Schutzfolien verstehen

Renovierungen18. März 2026
EN 12600 und EN 356: Sicherheitsprüfungen für Schutzfolien verstehen

Wenn Fensterglas bricht, entscheidet oft die Zertifizierung des Glases oder der installierten Sicherheitsfolie darüber, ob es bei einem harmlosen Riss bleibt oder zu einer schweren Verletzung kommt.

EN 12600 und EN 356 sind zwei Industriestandards, die das Verhalten von Verglasungsmaterialien bei starken Einwirkungen beschreiben. Beide Normen mögen ähnlich aussehen, testen jedoch unterschiedliche Arten von Belastungen. Sie zu verstehen ist entscheidend, um die richtige Sicherheitsfolieninstallation für Häuser, Geschäfte, Büros oder andere Einrichtungen auszuwählen.

Wie die Standards EN 12600 und EN 356 funktionieren

EN 12600 ist einer der bekanntesten Glas-Schlagtests weltweit. Er simuliert die Auswirkung einer Person, die gegen Glas läuft, fällt oder hineinläuft. Er konzentriert sich darauf, ob das Glas bricht und wie es bricht – falls es bricht. Das Ziel ist, dass die Fragmente haften bleiben und ein sicheres Bruchmuster erzeugen, statt scharfe Splitter zu bilden, die Verletzungen verursachen können.

EN 356 ist dagegen anders. Er simuliert den Einsatz schwerer oder scharfer Gegenstände, die wiederholt gegen das Glas schlagen oder es einschneiden. Der Standard zählt die Anzahl der Schläge, die erforderlich sind, um ein Loch groß genug für einen Eindringling zu schaffen. Viele Verglasungsklassifizierungen unter EN 356 werden als „einbruchhemmende Glasstandards“ bezeichnet.

Aufprallsicherheit vs. Einbruchhemmung: Der Unterschied zwischen EN 12600 und EN 356

Der Aufprallsicherheitsstandard (EN 12600) konzentriert sich auf Menschen, nicht auf Kriminelle. Er beantwortet die Frage: „Wenn jemand mit dieser Verglasung kollidiert, wird er vor ernsthaften Schnittverletzungen geschützt?“.

Der Einbruchhemmungsstandard EN 356 stellt eine andere Frage: „Wie lange kann diese Verglasung einen entschlossenen Eindringling mit Werkzeugen aufhalten?“.

Eine Verglasung kann gemäß EN 12600 sicher sein, aber dennoch nicht stark genug, um die Anforderungen der einbruchhemmenden Norm EN 356 zu erfüllen.

Warum die Sicherheitsklassifizierung von Fensterfolien wichtig ist

EN 12600 ist eine passive Sicherheitsmaßnahme, während EN 356 eine aktive ist. Beide Zertifizierungen sind relevant für die Gebäudesicherheit und Haftung. Gebäudeeigentümer und Bauprofis können sie nutzen, um:

  1. nachzuweisen, dass das Verglasungssystem eines Gebäudes die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllt.
  2. die Leistung von Fensterfolienprodukten zu überprüfen.
  3. sicherzustellen, dass Glas sich bei Unfällen oder Angriffen vorhersehbar verhält.
  4. den Ruf von Fensterfolienmarken und Herstellern zu schützen.

Die richtige Sicherheitsfolie für Ihr Gebäude auswählen

Sicherheitsfolien wie die Clear 12 C verbinden Sonnenschutz mit Schlagfestigkeit und Sicherheitsleistung. Auf bestehender Verglasung können sie dazu beitragen, dass eine Scheibe die EN 12600 für sicheres Bruchverhalten erfüllt und in einigen Konfigurationen auch zur Leistung gemäß EN 356 beiträgt. Diese doppelte Funktionalität macht sie besonders attraktiv für Nachrüstprojekte, bei denen sowohl Komfort als auch Schutz erforderlich sind.

Um die richtige Sicherheitsfolie für Ihr Gebäude zu identifizieren, sollten Sie klar definieren, welches Risiko im Vordergrund steht und anschließend die Lösung auswählen, die dieses Risiko am besten adressiert.

Wenn es sich bei Ihrer Einrichtung um eine Schule, ein Sportzentrum oder einen anderen Bereich mit viel Personenverkehr handelt und Sie sich hauptsächlich Sorgen über Personen machen, die hinfallen oder gegen Glas laufen, sollten Sie Sicherheitsfolien priorisieren, die der Norm EN 12600 entsprechen.

Wenn das Hauptrisiko Einbruch, Vandalismus oder schnelle Einschlagdiebstähle in Einzelhandelsgeschäften, Wohnhäusern oder Büros auf Straßenebene sind, wählen Sie Sicherheitsfolien, die gemäß EN 356 getestet wurden.

Die Bedeutung professioneller Installation von Sicherheitsfolien

Es ist möglich, Fensterfolien selbst zu installieren, aber für optimale Ergebnisse sollte man einen professionellen Installateur beauftragen. Selbst die besten Sicherheitsfolien funktionieren nicht wie vorgesehen, wenn sie schlecht angebracht oder ihre Kanten nicht fest verankert sind. Die Zusammenarbeit mit geschulten, zertifizierten Installateuren und das Befolgen der Herstellerempfehlungen stellen sicher, dass Laborergebnisse auch real erreicht werden.

Regelmäßige Inspektionen sind ebenfalls wichtig. Mit der Zeit können Rahmen, Dichtungen und Glas altern oder beschädigt werden. Regelmäßige Überprüfungen helfen, die Aufprall- und Einbruchschutzleistung langfristig zu erhalten.

Optimale Sicherheit mit Sicherheitsfolien von Solar Screen

Die Wahl von Fensterfolien, die die Normen EN 12600 oder EN 356 erfüllen, ist eine einfache Strategie, um Gebäude sicherer zu machen. Fachgerecht installiert bieten diese Folien echten Schutz und sorgen für ein beruhigendes Gefühl, das Leben und Eigentum schützt.

Solar Screen International ist eine vertrauenswürdige Marke in diesem Bereich. Ihre Sicherheitsfolien sind budgetfreundlich und werden von Bauprofis und Fachleuten sehr geschätzt. Weitere Informationen darüber, wie diese professionellen Sicherheitsfolien das Erscheinungsbild und die Sicherheit Ihrer Gebäude verbessern können, finden Sie auf der Solar-Screen-Produktseite und im Blog.

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